Die Welt als multikulturelle Wohlfühloase

(Die Tagespost)

In Giuseppe Gracias Roman „Der letzte Feind“ will ein christophobes Establishment Kirche und Welt verändern.

Der Schweizer Autor Guiseppe Gracia hat ein neues Buch vorgelegt. Zwei Jahre nach „Das therapeutische Kalifat“ nimmt er sich wieder einem hochaktuellen Thema an. Diesmal handelt es sich jedoch nicht um ein Sachbuch, sondern um einen Roman.

Um es gleich vorweg zu nehmen, es ist mehr als ein Roman, es ist ein Fanal. Ein notwendiges Wortgewitter, das aufblitzt in einer Literaturwelt, die längst am Tropf der politischen Korrektheit vor sich hinstirbt. Gracia gehört zu der Spezies, die sich nicht nur auf wissenschaftliche Texte versteht, sondern auch auf dem Gebiet der Belletristik Zeichen setzt. Es gibt nicht viele, die dergleichen können.

Eine weltweite Verschwörung

„Der letzte Feind“ beginnt mitten im Herzen der katholischen Welt. „Das Gedröhne und Geknatter, von den Ampeln notdürftig orchestriert, schießt warm an Hank vorbei, im Durcheinander vor den Cafés, Shops und Souvenirständen“. Hank, der eigentlich den gewaltsamen Tod eines Jugendfreundes, Padre Rossis, aufklären will, gerät immer tiefer in den Strudel der Ereignisse. Dabei hatte sich der atheistische Journalist zeitlebens wenig für die Kirche interessiert. Im Gegensatz zu seinem ermordeten Freund, der hat „Sein ganzes armes Herz … an die Tür dieser Kirche nageln lassen“. Je weiter Hank recherchiert, desto mehr unfassbare Wahrheiten entdeckt er.

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