Giuseppe Gracia: Der katholische «Hooligan» tritt ab

(Kath.ch)

Der künftige Bischof Joseph Bonnemain plant den Neuanfang im Bistum Chur ohne den Mediensprecher Giuseppe Gracia. Per sofort hat dieser seine Tätigkeit für das Ordinariat beendet. «Gracia hat seinem Herrn nach allen Regeln der Kunst gedient. Aber nicht der Kirche», sagt Martin Kopp.

Giuseppe Gracia am Podium von Kirche in Not, 2019

Von Raphael Rauch

Kurz nach Joseph Bonnemains Ernennung zum künftigen Bischof von Chur schrieb der Chefredaktor des Zürcher Pfarrblatts «Forum», Thomas Binotto: Auch die Kommunikationsstelle des Bistums Chur brauche einen Neustart.

In Chur beginnt ein neues Kapitel

Nun zeichnet sich dieser Neustart ab. Am Donnerstag gab Mediensprecher Giuseppe Gracia seinen Abgang bekannt – mit dem ihm eigenen Zynismus: So hofft er auf «eine Frau» als «neues Gesicht» der bischöflichen Medienarbeit. Dabei war der Gender-Kritiker Giuseppe Gracia in den letzten Jahren nicht als Frauenförderer aufgefallen.

Prominenter Gast der Paulus-Akademie: Joseph Bonnemain – damals noch Offizial und noch nicht Bischof von Chur.
Der künftige Bischof Joseph Bonnemain und er hätten «ausführlich miteinander gesprochen», schreibt Gracia in einer Mitteilung. Beide seien zum Entschluss gelangt, ein neues Kapitel aufzuschlagen – und zwar jeder für sich.

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