Audiatur-Online Wochenkommentar (1)
Judenhass in Europa, Soziale Medien, Rosh Hashanah
Heute war ich in St. Gallen zu Gast bei der Live-Aufnahme zur 500. Ausgabe des liberalen Podcasts «Bern einfach» mit Dominik Feusi und Markus Somm. Themen waren die Krise bei der Grossbank Credit Suisse, das Referendum zur Verlängerung des Covid-Gesetzes, die Frage an den Bundesrat einer grünen Nationalrätin, ob die Klimaskepsis unter Strafe gestellt werden…
Joseph Bonnemain und ich haben ausführlich miteinander gesprochen. Wir sind beide der Meinung, dass der Neuanfang im Bistum auch in der Medienarbeit ein neues Gesicht braucht. Wenn möglich eine Frau, das wünsche ich dem Bistum. Das Bistum Chur war vom ersten Tag an ein Highspeed-Job. Manchmal ein wilder Ritt. In der heutigen Öffentlichkeit traditionelle katholische…
(Weltwoche / Essay der Woche) Weltweit müssen 200 Millionen Christen wegen ihres Glaubens mit Repressalien rechnen oder gar um ihr Leben fürchten. Weniger sichtbar ist die schleichende Ausgrenzung in westlichen Ländern. Sie schafft den Boden für die brutale Verfolgung. Von Giuseppe Gracia Gemäss dem aktuellen Verfolgungsindex der Hilfsorganisation Open Doors werden weltweit bis zu 200…
Die Sterbekapsel Sarco zwingt zum Nachdenken: In einer Gesellschaft, die Suizid zu einer Sache der Effizienz macht, kann man nicht würdevoll leben. Giuseppe Gracia, Nzz.ch, 13.08.2024 In der Schweiz ist der assistierte Suizid legal, wenn er nicht aus eigennützigen Motiven erfolgt. In den letzten Jahren haben die Gerichte auch in Deutschland und Österreich Beihilfe zum…
(Die Tagespost) Der Schweizer Schriftsteller Giuseppe Gracia wünscht sich, dass in den liberalen Gesellschaften des Westens wirklich Raum für Meinungsvielfalt existiert und eigene Werte verteidigt werden dürfen. Von Burkhardt Gorissen Herr Gracia, Ihr gerade erschienener politischer Traktat trägt den Titel „Das therapeutische Kalifat“. Was ist damit gemeint? Die Warnung vor einer Gesinnungsdiktatur? Es geht um…
Das berechtigte Anliegen, gegen unverhältnismässige Corona-Massnahmen zu protestieren, nutzen einige für Vergleiche mit dem Holocaust. Das ist inakzeptabel. Die Gleichsetzung zwischen dem Massenmord an den europäischen Juden und dem aktuellen Umgang mit Kritikern der Corona-Politik sind vollkommen verfehlt. Corona-Politik-Kritiker, die es zu Recht gibt und die ernst genommen werden wollen, müssen sich von solchen Gleichsetzungen unmissverständlich…