«Viele Autoren sind heute feige und opportunistisch»

«Viele Autoren sind heute feige und opportunistisch»

Giuseppe Gracia im Gespräch Er ist Buchautor, Sprachrohr des Churer Bistums – und polarisiert wie kaum ein zweiter in der Schweiz. Der St.Galler Giuseppe Gracia sagt im Talk von «Die Ostschweiz», was ihn antreibt, warum er den Islamismus in den Fokus nimmt und was er von der Schweizer Politik- und Literaturszene hält. Quelle: https://www.dieostschweiz.ch/artikel/viele-autoren-sind-heute-feige-und-opportunistisch-4YaVqa1

Das therapeutische Kalifat

(NZZ) Auch in der Schweiz treten manche Politiker wie Heilpädagogen des sozialen Zusammenhalts auf. Ihre Botschaften zielen gar nicht mehr auf die Auseinandersetzung mit der Realität, sondern nur noch auf Volkserziehung. In Westeuropa entsteht ein «therapeutisches Kalifat». Der Ausdruck stammt vom Schweizer Philosophen Michael Rüegg, gemeint ist eine neue Herrschaftsform: nicht im Namen eines Gottes…

Sterben. Wer entscheidet?

Sterben. Wer entscheidet?

Wenkenhofgespräche 2018 Am zweiten Abend stand der letzte Lebensabschnitt im Fokus. Als Diskussionsteilnehmer waren Andreas Dummermuth, der Leiter von AHV/IV Schwyz und Vizepräsident der Schweizerischen Vereinigung für Sozialpolitik, Giuseppe Gracia, Schriftsteller und Mediensprecher des Bistums Chur, sowie der Filmemacher Rolf Lyssy eingeladen. Schwerpunkte waren Fragen, was die Gesellschaft in den letzten Lebensjahren leisten kann, was Lebensqualität ist und ob…

Salonfähige Verbote

Klartext von Gracia In St. Gallen wurde gegen das Burkaverbot das Referendum egriffen. Ich habe dieses Referendum ebenfalls unterzeichnet. Geht es um drängende gesellschaftliche Probleme, scheint der Ruf nach Verboten heute salonfähig. Von Giuseppe Gracia Ob Juso, SVP, Grüne, CVP oder FDP: man setzt auf Verordnungen, Quoten, Regulierungen und Staatsprogramme. Wer solche Eingriffe nicht mag…

Keine Meinungsfreiheit für Katholiken

(NZZ) Es ist nicht so, dass Katholiken, die offen zum Lehramt der Kirche stehen, nicht mehr sagen können, was sie denken. Aber sie zahlen dafür einen Preis. Auch wenn Westeuropa Werte wie Freiheit, Pluralismus und Toleranz hochhält, schwindet in der Realität die Akzeptanz der Meinungsäusserungsfreiheit unbequemer Stimmen – besonders von Christen, die sich weigern, ihren…

Wende verzweifelt gesucht

Wende verzweifelt gesucht

(Die Tagespost) Giuseppe Gracias neuer Roman „Der Abschied“ möchte eine Welt bewahren, die im Strudel des Mainstreams unterzugehen droht. Von Burkhardt Gorissen Wenigstens kann ich sagen, dass ich nicht feige gewesen bin, als man uns an dem Abend in Berlin, mit den hohen Gästen aus Politik und Kultur, hingerichtet hat“ – so beginnt Giuseppe Gracias…

Zwischen Glaubensfreiheit und Fanatismus – der Westen und die Religionsdebatte

Zwischen Glaubensfreiheit und Fanatismus – der Westen und die Religionsdebatte

LZ-Podium der Luzerner Zeitung Podiumsdiskussion und Lesung zum neuen Roman «der Abschied» von Giuseppe Gracia. Es diskutieren: Giuseppe Gracia, Schriftsteller, Mediensprecher Bistum Chur, PR-Berater, Ylfete Fanaj, Kantonsrätin und Fraktionschefin SP, Luzern, Pirmin Müller, Kantonsrat SVP, Initiant «Kreuz bleibt», Luzern, Gerhard Pfister, Nationalrat und Parteipräsident CVP, Zug. Moderation: Jérôme Martinu, Chefredaktor Luzerner Zeitung.

Selbstentfremdung

(Weltwoche / Zivilisation) Indem der Westen seine christliche Seele verliert, zerstört er sich selber. Von Peter Keller Beim Lesen des Buches «Der Abschied» des St.Galler Autors Giuseppe Gracia, Pressesprecher des Bischofs von Chur, denkt man an die «Sternenfreundschaft», einen kurzen Abschnitt aus Nietzsches «Fröhlicher Wissenschaft». Darin geht es um zwei Schiffe, die stets nebeneinander segelten,…

Gracias Buch hätte einen ordentlichen Skandal verdient

(Südostschweiz) «Der Abschied» heisst der neue Roman von Giuseppe Gracia, dem Mediensprecher des Bistums Chur. Er bietet eine zutiefst verstörende Lektüre und ist eine Zumutung – im besten Sinne des Wortes. von Christian Ruch Der grosse Skandal ist ausgeblieben, bis jetzt zumindest. Liegt das daran, dass Giuseppe Gracias Roman «Der Abschied» nicht einmal 115 Seiten…

«Wir müssen über den Hass sprechen»

«Wir müssen über den Hass sprechen»

(Tagblatt) ISLAMISMUS Der St. Galler Schriftsteller Giuseppe Gracia und Saida Keller-Messahli, Vertreterin eines fortschrittlichen Islams, diskutierten am Dienstag in der St. Galler Buchhandlung Rösslitor über die Gefahr des radikalen Islams. Anlass war Gracias Roman «Der Abschied». Von Hansruedi Kugler Die Provokation ist Giuseppe Gracia geglückt. Der Blick erklärte seinen Roman «Der Abschied» zum Skandalbuch und…

«Wir stecken in der Falle»

«Wir stecken in der Falle»

(Beobachter) ISLAMISMUS IN DER SCHWEIZ Ein Terroranschlag und alle starren hin – das neue Buch von Giuseppe Gracia provoziert. Helfen nur noch neue Gesetze gegen den politischen Islam? Von Reto Stauffacher «Der Anschlag auf Charlie Hébdo hat mich zu diesem Roman inspiriert», sagt Giuseppe Gracia. Der Buchautor, besser bekannt als Sprecher von Bischof Vitus Huonder,…